-
-
Bestandsaufnahme
Was einst im Glanz eines Homologationsmodells für die Superweltmeisterschaft 1991 erstrahlte, ist längst verblasst. Die ZXR 750RR (interne Modellbezeichnung "ZXR750K") ist tot, ihre Kehle verstummt, das Herz schon kalt.
Auch von den technischen Finessen welche ihr 1991 mit auf den Weg gegeben wurden hat das Feuer nichts verschont.
Klingt dramatisch, ist auch so. Ja, leider hat es meine geliebte K ziemlich arg in Mitleidenschaft gezogen. Nach nicht einmal 300km in meinem Besitz hab ich das gute Stück 2005 auf der Hausstrecke unsanft zu Boden gelegt.

Was als harmloser Rutscher begann, endete in einem kleinen Flammeninferno. Bevor mit Hilfe umsichtiger Dosenfahrer das Feuer gelöscht werden konnte, haben die Flammen nahezu alles vernichtet was noch brauchbar war.
Einzig Tank, Motor (welcher später in Polli's Rennmoped Verwendung fand) und Antriebsstrang blieben unversehrt.
Und so steht sie nun da, die einstige Grazie, der Meilenstein der Zweiratechnik. Trotzdem vermag ich mich nicht von diesem traurigen Rest trennen.
Nach dem sie nun schon 3 Jahre ihr Dasein als Wrack und Teilespender fristet, möchte ich ihr nun das zweite Leben schenken.
Ziel der Reise
Der Phoenix. Die alten Griechen beschrieben ihn als mythischen Vogel,  dargestellt in Form eines Reihers. Die Legende besagt, der Phoenix erscheint im Abstand von mehrern Hundert Jahren bei Sonnenaufgang in der Glut der Morgenröte, in der er verbrennt und verjüngt wieder aufersteht.
Durch seine Fähigkeit sich zu regenerieren wurde der Phoenix in der Spätantike zum Symbol der Unsterblichkeit.
Heute steht der Phoenix vor allem für etwas schon längst verloren geglaubtes, was in neuem Glanze aufersteht.
Wie dem unsterblichen Phoenix soll es nun auch der ZXR ergehen und ich versuche sie nun in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Vom wertlosen Wrack zur Diva würde es treffend umschreiben.
Von dem was aus ihr werden soll habe ich schon recht genau Vorstellungen. Ein SpeedFighter soll es werden! Eine Art Streetfighter aber mit sportlicher Optik statt Extremumbau. Es soll wieder ein Einsitzer werden, mit neuem spitz und bissig wirkendem Heck, Superbikelenker und bissiger aber dennoch sportlicher Front.
Als Treibsatz soll ein überarbeiteter 900er Motor herhalten. Reichlich Drehmoment und Power aus unteren Drehzahlen möchte ich haben. Schließlich soll das Moped Spaß machen, und nicht für Landstraßenglüherei mit Rennstreckencharakter herhalten. Lieber mal geschmeidig einen Wheely ziehen als auf der letzten Rille durch die Kurve feilen, das haben wir lieber auf der Rennstrecke.
Hier eine grobe Übersicht was ich auf jeden Fall versuchen will bis zum Frühjahr 2009 am Projekt erldigt zu haben:
- Carbon Tank (bereits vorhanden)

- Carbon Heck ZX10R (Eigenbau, noch nicht vorhanden)
- Carbon Lampenmaske (Eigenbau, noch nicht vorhanden)
- Carbon Kotflügel vo. & hi. (Eigenbau, noch nicht vorhanden)
- Carbon Airbox (Eigenbau, noch nicht vorhanden)
- div Carbonhalter (Eigenbau, noch nicht vorhanden)
- 9er Motor
- Heckrahmen anpassen
- 330er Bremssscheiben
- USD Gabel mit radialen Bremszangen
- SBK-Lenker + Stahlflex Bremsleitungen
- Kabelbaum neu bauen
- Elektrik anschließen
- Akrapovic Titananlage
- Gewicht: <180kg vollgetankt
Nachfolgend werden die einzelnen Schritte so gut es geht in Echtzeit dokumentiert. Es wird sich also in (un)regelmäßigen Abständen hier was tun.
Projektstart: 19.11.2008
gepl. Projektende: 30.04.2009
[ Top ]

-
-
KW47 - 2008 | Woche 1: Der Lack muss ab
Ich möchte gerne einen Rahmen in Reinalu-Optik haben. Ohne Polieren und ohne Farbe. Nur ganz schlicht und einfach die Aluoptik in Reinform.
Bevor es mit der eigentlichen Arbeit los gehen konnte, mussten die ganzen Teile erstmal gereinigt werden. Das hat ganz schön aufhalten und eine Dose Bremsenreiniger vernichtet.
Um die werksseitige Zweischichtlackierung zu entfernen ohne das darunter liegende Edelmetall zu beschädigen kommt nur Beize in Frage. Also fix eine Dose 'Grueneck Abbeizer' gekauft und los gehts. Es ist echt erstaunlich wie schnell man hier erste Erfolge sieht. Schon nach wenigen Minuten fängt der Lack an sich zu heben.
An einigen Stellen muss man die Prozedur mehrfach wiederholen. An manchen Stellen genügt aber auch die einmalige Anwendung. Nach 30 - 40min Einwirkzeit hab ich den gelösten Lack mit Wasser abgespült. Man kann schon deutlich den Unterschied zwischen Lack und Reinalu erkennen.
| vorher: |
nachher: |
|

|

|
Es geht voran, erste Erfolge sind zu verzeichnen.
Der Rahmen braucht noch eine, maximal zwei Anwendungen bis er richtig blank ist. Beim Heckrahmen tun sich Probleme auf, hier scheint die Beize nicht zu wirken (warum auch immer?!). Ich werde da wohl nochmal mit was agressiverem ran gehen müssen.
| ...nach 2 Anwendungen. Hier und da sind noch Farbreste... |
 |
|
Ordnung ist das Halbe Leben sagt man.
|
 |
| Warum die Hälfte seines Lebens mit aufräumen verschwenden?? |
Als nächstes ist die Schwinge dran. Gereinigt ist sie schon, nun gehts ans beizen. Sobald ich Zeit habe, gehts weiter...
Arbeitszeit AG:
|
6,5Std.
|
Arbeitszeit gesamt:
|
6,5Std.
|
[ Top ]
-
-
KW49 - 2008 | Woche 3: Alter Lack
...lange nichts gemacht. Neben dem lieben Geld ist die Zeit der größte Feind. Solche langen Pausen sollten eher die Seltenheit bleiben, soll das Projekt noch vor 2012 abgeschlossen sein. *grml*
Das entfernen des alten Lack's nimmt mehr Zeit in Anspruch als geplant. Es sind einfach mehrere Vorgänge nötig um alles runter zu bekommen. Nicht zuletzt, weil man nicht alles mit Beize einstreichen kann, da man nicht überall gleichzeitig bei kommt.
Ich hoffe, dass ich dem alten Lack mit der nächstes Ladung Beize endgültig den garaus machen kann.
| ..mit dem Kärcher geht der abgebeizte Lack am besten runter: |
 |
|
| Fast fertig, es fehlen nur noch ein paar Kleinigkeiten... |
 |
|
06.12.2008 | Woche 3: Neue Bremse.
Für die Hinterachse wollte ich unbedingt den fetten Klopper von original Bremssattel weg haben. Das Ding ist einfach viel zu fett, wiegt ne Tonne und passt einfach nicht ins Konzept. Habe mir dann was entsprechendes rausgesucht, hauptsache schön klein. Das ist die vordere Bremse von einem Peugeot Roller. Da ist so ziemlich alles ziemlich verkriesknaddelt in dem Ding. Aber da der Sattel sowieso nicht so bleiben soll, war es ein Aufwasch das bischen Zeugs zu zerlegen und mal zu reinigen. .
| zum originalen ZXR-Sattel sind das Welten! |
 |
|
| 10 Jahre alter Dreck und Bremsenschmodder müssen raus. |
 |
|
| bei der Gelegenheit hab ich gleich mal die Kolben etwas aufgearbeitet |
 |
|
Auch am vorderen Anker wird sich einiges ändern. Die originalen 320er Bremsscheiben wurden kurzerhand in Ruhestand geschickt. Hier werden in Zukunft ein Satz Graugussbremsscheiben mit 330mm Durchmesser für satte Verzögerungswerte sorgen.
| Floater raus und ab ins Ultraschallbad. |
 |
|
 |
|
nach 15min ist alles wieder schick!
|
 |
Arbeitszeit heute:
|
5,0 Std.
|
Arbeitszeit gesamt:
|
11,5Std.
|
[ Top ]
-
-
Der Rahmen und die Schwinge sind nun vollständig von der Originalen Farbe befreit und sind bereit für die Weiterverarbeitung.
Es ist in technischer Hinsicht immer noch nichts weiter passiert, was mich etwas anstinkt. Aber zumindest hat sich das Teileregal zwischen den Tagen weiter gefüllt.
KW52 - 2008 | Woche 5: Geile neue Stopper & Post aus Übersee
Heute hat der Postmann meine neuen Stopper gebracht. Die Dinger haben kaum was gelaufen und sehen noch echt geil aus. Ursprünglich an einer R6 eingesetzt, werden sie nun am Speed-Fighter ihren Dienst verrichten.
Da ich die originale ZXR-Gabel in Rente schicken will, habe ich eine GXR750 Gabel geordert. Die Überseefracht ist zwar schon vor den Feiertagen beim Zoll eingetroffen, aber da ich gesundheitlich gut eine Woche ausser Gefecht war, musste die Abholung noch etwas warten. Am 29.12. war es denn endlich soweit. Alle Papiere eingepackt und ab zum Zoll. Nach gut 2 Stunden war der Kram auch erledigt und das neue Teil im edlen schwarz-goldenen Look stand in der Werkstatt.
| ..schon mal vormontiert. Einfach nur Geil! |
|
|
 |
|
| ..Carbonized Titanium-Beschichtung |
 |
|
Hoher Besuch
Am 30.12. hatten wir hohen Besuch in der Pornobude. Jochen & Robert, zwei Freunde ausm Forum, kamen auf ein leckeres GaBi (GaragenBier) vorbei. Doch das war nicht der Hauptgrund! Robert's Dose war vollgepackt mit vielen Leckereien. Darunter u.a ein dickes 950er Triebwerk mit überarbeitetem Zylinderkopf. Das sorgt zukünftig für reichlich Power und Drehmoment satt. Damit wird es sich bestimmt gut wheelen lassen *harrr harrr*. Befeuert werden diese von 39er Keihin Fallstrom Flachschiebervergasern, welche bereits mit reichlich Kitteilen optimiert wurden.
Ausserdem im Gepäck war ein Kittank aus Echtcarbon! Das Teil wiegt mit 2,5kg gerade mal die Hälfte vom originalen J-Tank, von der Porno-Optik mal ganz abgesehen!
| ..Carbooonaaara.... |
 |
|
 |
Da wir in Zukunft auch ein paar Teile selber machen wollen und Robert noch ein paar Formen im Rohzustand von seinem damaligen ZXR-Projekt über hatte, gabs die auch gleich mit dazu. Im Paket sind: Kanzel, Bug, ZX10R Heck, Heckunterverkleidung und ein Form für eine große Kitairbox.
da ist reichlich was zu tun...
|
|
 |
Arbeitszeit AG:
|
8,0 Std.
|
Arbeitszeit gesamt:
|
19,5Std.
|
-
-
KW01 - 2009 | Woche 7: Das (Sprach)Rohr Gottes!
Am 03.01. war ich mit Polli unterwegs um meine neue Auspuffanlage abzuholen. Dafür sind wir einmal durch die halbe Republik gekutscht und es hat sich gelohnt! Auf das Teil habe ich mich schon seit einem Jahr gefreut und nun ist sie endlich mein. Die Rede ist von einer Akrapovic Titan-Komplettanlage. Allerdings unterscheidet sich diese Anlage doch erheblich von dem, was man normal zu kaufen bekommt. Für die Entsorgung der Altgase sorgen konische Krümmer mit Interferenzrohren welche in einem 4 in 2 in 1 Sammler münden. Um den Treibsatz optimal abstimmen zu können, gibt es in jedem Krümmerrohr einen Lambdasondenanschluss. Der restliche Weg des verbrannten Gemisch's führt durch ein 80mm Zwischenrohr und einen Carbonummantelten 80mm Titanendschalldämpfer.
Mit Worten ist das nicht wirklich zu umschreiben, die Bilder Sprechen für sich. Ich bin schon gespannt wie sich das gute Stück anhören wird. Es soll wohl (ohne DB-Killer) zwischen 110-120dB liegen. Damit fetzt es der Nachbarschaft die Fensterscheiben raus. *lol*
Hier mal zum Vergleich mit dem Endschalldämpfer der Kitauspuffanlage. Bislang dachte ich, die wäre schon recht üppig dimensioniert. Weit gefehlt.
Arbeitszeit AG:
|
10,0 Std.
|
Arbeitszeit gesamt:
|
29,5Std.
|
-
-
KW03 - 2009 | Woche 9: Formenbau, Das neue Heck
Da das alte ZXR-Heck ausgedient hat und sowieso keins mehr auf Lager ist, muss was neues her.
Und weil mir die Form der ZX10R aus 2004/05 schon immer gefallen hat, muss das da dran. Glücklicherweise hatte ein Forumskollege bereits sein auf die ZXR angepasstes Heck abgeformt. So kann ich mir hier das anpassen des 10er Hecks an die ZXR und die Formenbau sparen. Die Rohformen hat uns Robert freundlichweise überlassen, da er seine Projekt-ZXR verkauft hat.
Doch auch an der Rohform ist noch mehr als genug zu tun. Viiiiel Schleifarbeit ist nötig und gespachtelt werden muss das Teil noch an einigen Stellen. So habe ich den den gestrigen Freitag und heute mit gut 9,5 Arbeitsstunden damit verbracht die rechte Form glatt zu schleifen und die kleinen Löcher mit Feinspachtel auszugleichen. Während der Spachtel ordentlich trocknet, habe ich bereits mit der linken Formhälfte begonnen. Der zweite Schleifdurchgang am rechten Teil erfolgt aller Voraussicht nach am Mittwoch, wenn ich denn Zeit finde.
Gewebe, Harz, Härter und alles was man sonst noch braucht, ist bestellt und dürfte im Laufe der nächsten Woche eintreffen. Bis Ende KW4 will ich die Heckform fertig geschliffen und lackiert haben, so dass ich mich in KW5 an das erste Mal ans laminieren wagen kann.
..schon mal grob vorgeschliffen
|
 |
|
| ..reichlich Schleifstaub |
|
|
| die Kanten schonmal begradigt. muss aber nochmal ran |
 |
|
| nach dem ersten Feinschliff. Sieht schon ganz brauchbar aus |
 |
Arbeitszeit AG:
|
9,5 Std.
|
Arbeitszeit gesamt:
|
39,0 Std.
|
-
-
KW04 - 2009 | Woche 10: Formenbau Heck, abgeschlossen
Zu hause im Abstellraum hab ich noch zwei Planen gefunden die irgendwie niemand nutzt. Die hatten genau die richtigen Maße um als Schleifkabine für etwas Staubschutz zu sorgen. Fix installiert, hält das doch fast all den Staub aus der restlichen Werkstatt fern. Feine Sache das!
Der Formenbau für das neue ZX10R Heck ist abgeschlossen. Nach weiteren Stunden Schleif- und Spachtelarbeiten ist die Form nun komplett.
Es war zwar ein ganz schönes Gefummel die beiden hälften auf einander anzupassen, doch es ist gelungen. Ein paar ganz kleine Feinheiten werde ich aber noch raus schleifen, damit die Form dann endgültig fertig ist.
Arbeitszeit AG:
|
8,0 Std.
|
Arbeitszeit gesamt:
|
47,0 Std.
|
-
-
KW06 - 2009 | Woche 12: Formenbau, Kitairbox
Ich habe meinen Plan was die Fertigung der GFK-Teile angeht, noch einmal überdacht und beschlossen erst alle Formen fertig zu stellen. Da ich zum fertigen der Teile einiges an Platz brauche, (ablegen der Formen, Laminiat zuschneiden, Harz anrühren, etc) macht es Sinn, erst mal alle Formen fertig zu stellen. So kann ich dann an einem Tag gleich alle Teile laminieren und muss nich mehrfach anfangen.
Nach dem 10er Heck war nun also die große Kitairbox dran. Auch diese Form habe ich von Robert bekommen. Anders als in seinem Plan, eine Negativform zu bauen, habe ich mich entschlossen eine Positivform zu nehmen. Das hat den Vorteil, dass nicht die Aussenseite des Bauteils glatt ist, sondern die Innenseite. Speziell bei der Airbox macht es Sinn, dass die Innenseite der Box strömungsgünstig ausgelegt ist um möglichst wenig Verwirbelungen zu erzeugen.
Robert hatte dieses Urmodell geformt um davon später seine Eigentliche Form abzunehmen. Dieses Urmodell hab ich mir hergenommen und alle Spalte und die wenigen vorhandenen Unebenheiten zugespachtelt.
Nach ca. dreieinhalb Stunden war die Form schon fast fertig. Lediglich die Aussenkanten muss ich noch mal etwas bearbeiten damit das Teil leichter in den Rahmen passt. Da aber Polli momentan an seinem Motor schraubt, stelle ich die Schleifarbeiten erstmal hinten an, damit kein Staub entsteht der sich möglicherweise an kritische Stellen im Motor setzt.
Da es immer wieder Probleme mit den unterschiedlich langen Ansugstutzen gibt, bin ich momentan noch auf der Suche nach einer flexiblen Adaptierung der Box an die Stutzen. Speziell bei den sehr kurzen Kitteilen für die Flachschiebervergaser ist es kaum möglich die Ausschnitte in der Box hinter die Schellen an den Stutzen zu bekommen. Mit etwas Glück finde ich hier flexible Gummtrichter die ich in die Anschlüsse der Airbox einlaminieren kann. Dann wäre das Problem ein für alle mal vom Tisch und man könnte die Airbox problemlos auf alle Ansaugstutzen montieren.
Arbeitszeit AG:
|
3,5 Std.
|
Arbeitszeit gesamt:
|
50,5 Std.
|
-
-
KW07 - 2009 | Woche 13: Der neue Treibsatz
Nach dem ganzen Formenbau, hat nun auch der Motor seine verdiente Aufmerksamkeit bekommen. Als Basis dient ein ZX9R Triebwerk mit 145PS.
Befeuert werden die 4 Töpfe von Keihin FCR39 Fallstrom Flachschiebervergasern mit offenen Trichtern. Die edlen Teile sind bereits auf den Motor abgestimmt und mit einigen Kitteilen versehen, so dass man sie ohne Magnetvetil fahren kann. Hier hat Robert schon ganze Arbeit geleistet.
Von den Gewinden der Nockenwellenlagerböcke waren einige nicht mehr so pralle, hier war Handlungsbedarf.
Nach kurzer Rücksprache mit der Fa. Quad Factory Kuhn war schnell eine Lösung gefunden. Statt die Gewinden mit Drahteinsätzen zu versehen wie allgemein üblich, haben wir und für Stehbolzen entschieden. So wurde eine Gewindestange aus hochfesten Stahl geordert und Stehbolzen auf jedes Gewinde individuell gefertigt. Alle Gewinde für die Vetildeckelschrauben in den Lagerböcken wurden mit Drahteinsätzen versehen, so dass es nur keine Probleme mehr mit ausfransenden Alugewinden geben sollte. VIELEN DANK! nochmal an dieser Stelle für die tolle Arbeit.
 |
 |
Am Freitag den 13. haben Polli und ich entgegen allen Aberglaubens das Triebwerk gezyndet um zu Prüfen ob alles sauber läuft und wo ggf noch Undichtigkeiten sind. Das hat sich als sehr aufschlussreich erwiesen, denn sowohl an Wasser- als auch Ölleitungen muss nochmal Hand angelegt werden.
Bei der Gelegenheit konnten der neuen Akraanlage auch gleich mal die ersten Töne entlockt werden. Hier noch in der offenen Variante ohne dB-Killer. Aber hört selbst!
Nach dem ersten Testlauf hatten wir einen undichten Kühlwasserschlauch gefunden. Die Wasser verdampfte auf dem heissen Krümmer und verursachte den Rauch. Es war nichts dramatisches, einfach die Schelle nochmal nachgezogen, Problem beseitigt.
Der zweite Testlauf verlief dann ohne Zwischenfälle.
Nach dem der Motor einmal Betriebstemperatur erreicht hatte, konnten wir noch ein paar Undichtigkeiten im Ölkreislauf ausmachen. Die Dichtungen an der Ölsteigleitung, die Ventildeckeldichtung und ein Ölschlauch werden noch ausgetauscht, dann ist das komplette Ölsystem auch dicht.
Arbeitszeit AG:
|
4,0 Std.
|
Arbeitszeit gesamt:
|
54,5 Std.
|
-
-
KW08 - 2009 | Woche 14: Mehrfache Herz-OP
Der Probelauf des neuen Motors war zwar erfolgreich, aber dennoch musste das neue Herz noch einmal geöffnet werden.
Gleich bei mehrere Schlepphebel wiesen Schadstellen in der Härteschicht auf oder waren gar teilweise recht stark eingelaufen. Grund genug, um die Hebel gleich komplett auszutauschen. Dank eines Forumskollegen hab ich schnell 16 gebrauchte aber funktionstüchtige Schlepphebel bekommen so dass von dem alten Material nichts drin bleiben musste.
Am 21.02. hat uns Joshi in der Pornobude besucht und wir haben den Tag genutzt um uns gleich mal alle Motoren zur Brust zu nehmen. So haben wir an einem Tag meinen Kitmotor ausgebaut, geöffnet, den Kopf, die Zylinderbank und die Kolben raus genommen um dem Leistungsverlust auf die Schliche zu kommen.
Am 9er wurden die Nockenwellen, die Schlepphebelwellen samt Hebel ausgebaut.
Polli's alten Rennmotor aus der K, welchen letztes Jahr beim Training hoch gegangen war, haben wir komplett zerlegt, Kupplung, Kurbelwelle und das Getriebe ausgebaut.
Den aktuellen L-Motor aus Polli's Rennmoped haben wir ebenfalls geöffnet, Kupplung und Getriebe ausgebaut. Das zuvor aus dem kaputten Motor entfernte K-Getriebe haben wir den L-Motor eingesetzt. So hat Polli nun wieder den langen ersten Gang und die kurz abgestuften übrigen Gänge. Bei dem für den Straßeneinsatz vorgesehenen serienmäßigen L-Getriebe liegen die Gänge einfach zu weit auseinander was im Einsatz auf der Rennstrecke etwas ungünstig ist, da man mit der Drehzahl in die Kurven zu oft "zwischen den Gängen" liegt. Anschließend wurde der L-Motor wieder komplett zusammen gesetzt.
Insgesamt haben wir 13 Stunden am Stück geschraubt, von 9:00Uhr frühs bis 22:00Uhr abends.
Die Verpflegung hat natürlich standesgemäß in der Pornobude stattgefunden. Hier ein paar Impressionen...
Arbeitszeit AG:
|
3,0 Std.
|
Arbeitszeit gesamt:
|
57,5 Std.
|
-
-
KW09 - 2009 | Woche 15: Schleifen, schleifen, schleifen...
Die KW09 war eine recht monotone Arbeitswoche, zumindest was die Arbeiten am Phoenix betrifft. So habe ich nahezu die komplette Zeit in der Werkstatt damit verbracht meinen Rahmen für die Polierarbeiten vorzubereiten. Da Kawa den hinteren Teil des Rahmens gegossen hat und dieser Guss eine hässlich rauhe Oberfläche hat, muss hier erstmal reichlich geschliffen werden, bevor man drüber nachdenken kann die Polierscheibe anzusetzen.
Da wir für solche Arbeiten leider kein technisches Equipment haben, hab ich mir ne Ladung Schleifpapier gekauft, mich auf den kleinen Hocker gesetzt und mit dem Rahmen auf dem Schoß geschliffen bis die Finger bluten. Gerade die vielen kleinen Ecken und Rundungen machen es nicht gerade leichter ein sauberes Ergebnis zu bekommen.
Ich werde nun erst einmal die Schleifarbeiten am Rahmen einstellen, da ich momentan etwas unklar darüber bin wie es mit dem guten Stück weiter geht. Da die Kawaheini's leider den Schwingschleifer an der Aussenseite des Rahmenprofils angesetzt haben, wird es mit der Reinalu-Optik nichts werden. Wer will schon kratzer auf seinem Rahmen haben??!
Ich denke momentan über die alternativen Vollpolieren oder Chromlackieren. Letzteres ist ein recht interessantes Verfahren, bei dem mittels einer Silbernitratschicht ein Hochglanzeffekt erzeugt wird, der dem von Chrom in nichts nachsteht. Vorteil bei dieser Geschichte ist, dass es kein galvanisches Verfahren ist und so das Material nicht angegriffen wird. Zusätzlich hat man die Option, dem Klarlack zusätzlich Farbpigmente beizumischen und so eine farbige, hochlänzende Oberfläche zu erhalten.
Sobald ich mich hier nach Preisen erkundigt und entschieden habe wie es nun weiter geht, wirde der Rahmen entweder weiter geschliffen um ihn zu polieren oder er wird zum lackieren geschickt. Für letzeres wäre die Oberfläche bereits OK.
Arbeitszeit AG:
|
19,0 Std.
|
Arbeitszeit gesamt:
|
76,5 Std.
|
-
-
KW10 - 2009 | Woche 16: Allerlei zu tun.
Es geht voran. Ich will zwar nicht sagen: es rückt mit mächtigen Schritten, aber es wird langsam.
Die KW10 hielt unerwartetes bereit. Schon seit längerem schiele ich auf eine Schwinge aus der Yamaha R1 Rn12 aus 2006. Bislang hatte sich da aber nichts bezahlbares ergeben. Doch wie heist es so schön? Unverhofft kommt oft. So hab ich bei e-gay zufällig eine RN12 -Schwinge für 65€ per Sofort-Kauf entdeckt und prompt zugeschlagen. Passender Weise stammt sie aus einem Moped mit Brandschaden *lol*
Am WE war es dann soweit, Polli und ich konnten Maß nehmen. Das Teil passt auf 2mm genau in den rahmen rein. Um zu prüfen ob und wie das Federbein in die Schwinge passt, musste erst einmal eine originale Rahmen/Schwingenkonstruktion vermessen werden. Wie so oft, hielt die Quad-Factory das passende Werkzeug bereit.
Das Kitmoped hat als Vorlage gedient. Anschließend habe ich die R1-Schwinge und ein originales Federbein in den Rahmen vom Phoenix gepackt und beides auf die originalen Maße eingemessen und ausgerichtet.So konnte man schön sehen wie der Dämpfer später mal in der Schwinge stehen wird.
Da es etwas knapp zu geht, wird hier wohl noch ein neuer Umlenkknochen her müssen. Polli wird da was leckeres aus einen Block 7075Alu fräsen. Das hat dann nicht nur gleich die richtigen Maße, sondern sieht auch noch verdammt geil aus.
Da ich die Rahmenpolierarbeiten erst mal zurück gestellt habe, hab ich mich mal der unteren gabelbrücke gewidmet. Da ich ja (bis sich da was anderes ergibt) die originale untere Gabelbrücke fahren werde, soll die dann auch entsprechend optisch aufgewertet werden. Mit so ne ollen versifften Ding will ich nicht rum fahren. Auch die Gabelbrücke ist ein Alu Druckgussteil, hat also auch die typischen angüsse und Kanten drin. Diese Makel müssen vor dem polieren weg, also heist es auch hier erst mal wieder: schleifen. Für solche sachen kann man glücklicherweise den Drehmel nehmen, so dass die arbeiten dann doch etwas schneller von der Hand gehen.
Nachdem ich die Grate enfernt hatte, musste ich trotzdem wieder mit Schleifpapier ran, da man bei dem winkligen Sachen die an der Brücke dran sind mit einer Maschine mehr kaputt machen würde.
Nachdem der Motor soweit zusammen gebaut war, hatte ich nur noch das Ventilspiel eingestellt. Da die Schlepphebelwellen draussen waren, hatte ich den Seitendeckel der Ölsteigleitung auch ab. Weil ich das Teil nicht so wieder anbauen wollte, hab ich da auch gleich mal drüber poliert. Leichte Kratzer sind drin geblieben, da ich das Teil nur mit dem Drehmel poliert habe.
Arbeitszeit AG:
|
10,5 Std.
|
Arbeitszeit gesamt:
|
87,0 Std.
|
-
-
KW11 - 2009 | Woche 17: Schleifen, the story goes on...
In KW11 habe ich wieder meinem "Lieblingsthema" zugewandt, dem Schleifen des Rahmens.
Mit insgesamt ca 25 Arbeitsstunden musste ich mehr Zeit als geplant investieren um das Teil vollständig für die anstehenden Polierarbeiten vorzubereiten.
Die rauhe Oberfläche des hinteren Gussteils wurde mit 180er, 240er trocken vorgeschliffen um überhaupt erst mal eine Basis zu schaffen für die darauf folgenden Nassschleifarbeiten.
Eine besondere Fummelei waren die Vertiefungen für die Schwingenachse. Hier kam man nur ganz bescheiden bei. Letzten Endes war aber auch das erledigt.
Die eigentliche Sauerei gab es dann beim Nassschleifen. Hier bin ich zuerst mit einer 600er Körnung ran gegangen. Damit hat sich die Oberfläche schon stark glätten lassen.
Der Unterschied zum 240er Trockenschliff war deutlich zu sehen.
Nach der 600er hab ich 800er Körnung verwendet. Damit bin ich auch erstmals den leider werksseitigen Kratzern am Rahmenprofil zu Leibe gerückt, bevor es dann zum Feinschliff mit 1000er Körnung ging. Habe, bevor ich mit polieren beginne, gleich noch das Lenkkopflager mit gewechselt. So kanns nach dem Polieren direkt an den Motoreinbau gehen.
Auf dem rechten Bild mal der Vergleich 800er Körnung auf dem Profil, 1000er Körnung am Gussteil. Ein doch recht deutlicher Unterschied.
Am Freitag hatte ich "West"-Besuch von einem Forumskumpel. Tobi hat sich erbarmt und seine Hilfe für die noch reichlich vorhandene Drecksarbeit angeboten. Da konnte ich nicht nein sagen. Er hat sich gleich an die Formen für die Rennmopeds gemacht. Am Verkleidungsunterteil war reichlich Potenzial vorhanden um sich etliche Stunden beschäftigen zu können. Verpflegung gab es wieder standesgemäß vom Pornoofen. Als Nachtisch ein Mitbringsel aus dem Westen: Banaaaaanen 
Es ist echt reichlich zu tun an der Wanne. Eine Hälfte ist schon komplett vorgeschliffen. Die zweite immerhin teilweise. Hat er gut gemacht, der Tobi. Besten Dank für die Hilfe!
Da der Rahmen am Freitag bereits fertig geschliffen war, hab ich den Samstag dazu genutzt, am Verkleidungsunterteil mal die Konturen raus zu schleifen.
Gut dass ich den Vorhang hatte, das war eine einzige Staubwolke da drin. Wenn ich mir überlege wie ohne den Schutz die Pornobude ausgesehen hätte, oh weh... Gejuckt hats mich danach auch überall. Ich glaub, bei der nächsten Aktion setz ich lieber mal ne Staubmaske auf und ziehe Handschuhe an. Is bestimmt ganz lecker ungesund der Glasstaub.
Am Nachmittag war die Form in ihren Aussenkonturen dann fertig, so dass ich damit nicht nochmal anfangen muss. Immerhin etwas!
Nächste Woche wird dann endlich der Rahmen poliert, bin schon ganz gespannt wie's aussehen wird. Ich werde berichten...
Arbeitszeit AG:
|
10,5 Std.
|
Arbeitszeit gesamt:
|
97,5 Std.
|
-
-
KW12 - 2009 | Woche 18: Endlich Resultate...
Nachdem ich eine gefühlte Ewigkeit mit Schleifarbeiten am Rahmen zugebracht habe, wars nun endlich soweit. In KW12 hab ich das erste mal die Polierscheibe an das gute Stück gehalten.
Erst mit einer Vorpolierscheibe drüber gegangen um die vorarbeit zu leisten, gings danach mit einer Baumwollscheibe zu Werke. Das erste Zwischenergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Es ist zwar nocht nicht perfekt, aber das solls noch werden. Die Polierscheibe hat leider den Dienst quittiert und ganz feine kleine Kratzer hinterlassen.
Habe gleich nochmal nachbestellt. Sobald die neuen Polierscheiben da sind, wird weiter gemacht. In der Zwischenzeit kann ich mich der Schwinge zuwenden.
Arbeitszeit AG:
|
5,5 Std.
|
Arbeitszeit gesamt:
|
103,0 Std.
|
-
-
KW13 - 2009 | Woche 19: Schleifen, wieder mal...
Irgendwie komme ich von dem Thema "schleifen" nicht weg. Gerade noch gejubelt, dass es endlich mal um was anderes geht, stehe ich schon wieder hier und kratz mühsam Lackschichten vom Alu. Diesmal ist es die R1-Schwinge die dran glauben muss.
Um die Optik mit dem schwarzen Gixxer-Vorderbau und dem Polierten Rahmen in Einklang zu bringen, hab' ich mich fürs Teilpolieren entschieden. Ich werde nur die Ober- und Aussenseite der Schwinge polieren, die Innenflächen bleiben schwarz.
Nach gerade mal 7Stunden waren alle zu polierenden Flächen abgeschliffen und die Schwinge komplett gereinigt. Da es ein gebrauchtes Teil war, musste auch einiges an Kettenfett von den nicht geschliffenen Stellen entfernt werden, damit der neueLack auch hält.
Fast eine geschlagene Stunde hab ich mit dem Wälzen der Farbkataloge zugebracht. Etwa 10Farben sind in die Finale Auswahl gekommen, aus denen ich mir dann schlussendlich einen lack aus dem Ford-Regal habe mischen lassen. "Panther Black metallic" nennt sich das Zeug. Es ist ein schönes tiefes Schwarz mit ein paar wenigen silber/blauen Metallicanteilen. Das dürfte einen schönen Kontrast zu den polierten Flächen geben und gleichzeitig mit der eloxierten Gixxergabel harmonieren.
Da wir derzeit voll im Umzugsstress sind, bin ich auch in dieser Woche zu nichts weiter gekommen. Die Polierarbeiten der Schwinge muss ich wohl oder übel auf die KW14 vertagen.
Arbeitszeit AG:
|
7,0 Std.
|
Arbeitszeit gesamt:
|
110,0 Std.
|
-
-
KW14 - 18 | Einfach keine Zeit :-(
Durch unseren Umzug in eine neue Wohnung bin ich 4Wochen lang zu nichts gekommen. Zu viel war zu erledigen, zu knapp die Zeit.
Arbeitszeit AG:
|
0,0 Std.
|
Arbeitszeit gesamt:
|
110,0 Std.
|
-
-
KW19 - 2009 | Woche 25: Schwinge fertig machen
Nach 4Wochen Zwangspause wegen meines Umzugs ist a lot of Arbeit liegen geblieben. Die neue Wohnung ist näher an der Pornobude dran, nur noch 5 Fahrradminuten statt 20 vorher. Nun lohnt sich die Anfahrt auch wenn man nur mal Stunde was machen will. Mal schauen ob ich die verlorene Zeit wieder halbwegs rein holen kann.
Die R1-Schwinge passt erstaunlich gut in den alten ZXR-Rahmen, gerade mal 8/10mm ist sie zu breit. Das lässt sich auch ohne professionelle Maschinen, mit Bordmitteln sozusagen, abtragen. Dank eines freundlichen Teilehändlers aus Österreich, bin ich für 20€ an eine gebrauchte Schwingenachse samt Innenhülse und Staubkappen gekommen (Neupreis >100€). Vielen Dank nochmal an dieser Stelle!
Mit den aufgesetzten Staubkappen konnte ich die Schwingenbreite recht schnell anpassen. Ich habe nur so viel Material abgetragen wie unbedingt nötig. Die Schwinge sitzt nun Spielfrei im Drehpunkt des Rahmens. Anschließend musste noch die Innenhülse auf das entsprechende Maß gebracht werden. Hier hat mit wieder die Fa. Kuhn ausgeholfen. Das gehärtete Material hätte ich nie im leben sauber auf das entsprechende maß bekommen.
Nachdem beim Rahmen polieren die Baumwollscheibe den Geist aufgegeben hat, musste ich nochmal Polierscheiben nachbestellen.
Dieses mal habe ich nicht wieder so'n Billigkram von Louis genommen, sondern mal was beim Profi bestellt. Ein Unterschied den man merkt, wie ich finde. Geliefert wurde eine Baumwollscheibe mit Glanzwachs und eine Flanellscheibe mit Hochglanzwachs.
Nach dem ersten Polierdurchgang sind mir allerdings noch einige feine kratzer aufgefallen die ich nicht gut geschliffen hatte. Und da es bei der Unsumme an Arbeitsstunden nun auf ein paar mehr oder weniger nicht ankommt, hab alles nochmal neu geschliffen. Dieses mal aber mit 1000er und anschließend mit 2000er Körnung.
Das ist das Ergebnis, wie die Schwinge nach dem Polierdurchgang mit Glanzscheibe & -wachs aussieht.
Auch nach dem Einsatz der Hochglanzscheibe hat sich das Resultat nicht wesentlich verbessert. Alles in allem gefällt mir das zwar noch nicht so richtig, aber mehr Glanz bekomme ich einfach nicht hin. Vielleicht reiss ich das Gewerk im Winter nochmal auseinander und gebe die Schwinge mal einem Profi zum polieren. Vorerst muss ich mich damit jedoch zufrieden geben, will ich dieses Jahr auch noch zum Fahren kommen.
Arbeitszeit AG:
|
5,0 Std.
|
Arbeitszeit gesamt:
|
115,0 Std.
|
-
-
KW20 - 24 | Some anderes to do
In diesen 4 Wochen mussten einfach wichtigere Sachen erledigt werden. Etwas Spaß auf der Renne war allerdings auch dabei.
Arbeitszeit AG:
|
0,0 Std.
|
Arbeitszeit gesamt:
|
110,0 Std.
|
-
-
KW25 - 2009 | Woche 25: Lackieren
Die Zeit eilt mir davon. Wieder sind 4 Wochen verstrichen ohne dass ich am Projekt Hand anlegen konnte. IN KW25 hab ich mich dann endlich mal den Lackierarbeiten zugewendet. Das Abkleben der Schwinge für die Teillackierung war ne elende Fummelarbeit und hat viel Zeit verbraten. Zeit die man im Resultat nicht wirklich sieht, das war mit Abstand die bisher beschissenste Arbeit am ganzen Projekt!
Als endlich alles abgeklebt war und die Konturen geschnitten, konnte es nun endlich mit dem Lackieren los gehen. Die blanken Stellen hab ich leicht angeschliffen und mit Aluhaftgrund behandelt. Nach der Trocknungsphase von 4h kamen dann Grundierung und einige Schichten Panther Black metallic und Klarlack drauf.
Ein nacht zum trocknen hängen gelassen, sieht das Ergebnis nach entfernen der Klebeflächen nun so aus. Leider ist mir beim Lösen vom Klebeband an machen Stellen der Lack an der Kante etwas eingerissen. Hier muss ich nochmal nachbessern. Wie, das überlege ich mir noch.
Wo ich sowieso grad beim lackieren bin, habe ich mir gleich die Kühlerteile vorgenommen. An Kühlergitter und Lüfterhalter hatte schon etwas der Zahn der Zeit genagt. So soll das keinesfalls wieder verbaut werden. Also hab ich das Zeug kurzerhand sandgestrahlt..
..um es anschließend ebenfalls schwarz zu lackieren. Hierfür diente allerdings ein Unilack ohne Metallicanteile. Das passt besser in das Gesamtbild. Das Gitter hat zwei zusätzliche Schichten Klarlack bekommen.
Arbeitszeit AG:
|
8,5 Std.
|
Arbeitszeit gesamt:
|
123,5 Std.
|
-
-
KW26 - 27 | Zwangspause
Wieder sind zwei Wochen verstrichen in denen sich nichts getan hat. Die erste OP an meinem linken Handgelenk hat mich zu diesen 2Wochen Zwangspause verdonnert. Die zweite OP folgt in KW31, dann allerdings mit 6-8 Wochen Pause.
Arbeitszeit AG:
|
0,0 Std.
|
Arbeitszeit gesamt:
|
123,5 Std.
|
-
-
KW28 - 2009 | Woche 34: Lackierarbeiten abgeschlossen
Nachdem die Schwinge bereits ihr neues Lackkleidchen erhalten hat, stand nun noch der Rahmen aus.Viel Gefummel war es, auch hier alles polierte abzukleben. Die ganzen kleinen Radien, Sicken und Kanten haben meine Geduld teils massiv auf die Probe gestellt. Doch auch die beschissenste Arbeit ist irgendwann mal erledigt (zum Glück) und so konnte nun endlich auch der Rahmen gelackt werden.
Abkleben zählt definitiv nicht zu meinen favorisierten Arbeiten ...
...Lackieren dagegen schon eher 
Für eine Garagenlackierung ohne jegliche Be- und Entlüftung bin ich zufrieden. ...
Das Buch "Polieren & Lackieren" ist geschlossen. Es geht endlich an die Montage *FREUDE*!
Arbeitszeit AG:
|
10,5 Std.
|
Arbeitszeit gesamt:
|
134,0 Std.
|
-
-
KW29 - ??? | Totalausfall wegen "großer Inspektion"
Schon ewig nix mehr geschrieben, was aber nicht auf chronische Unlust zurück zuführen ist. Als mein dynamisches Defizit am linken Handgelenk (nach Bruch 1997) zu groß wurde musste ich mich noch mal unters Messer legen. Als bei der "Inspektion" festgestellt wurde dass sowohl der Bandapparat zwischen Elle und Speiche als auch der meniskusähnliche TFCC abgerissen ist und an der Elle bereits die Knochen aufeinander reiben musste eine zweite OP angesetzt werden. Die Überreste des zerstörten Gewebes hat man mir freundlicherweise gleicht ausgebaut und entsorgt (wieder ein paar Gramm Gewicht gespart!)
4 Wochen nach der Arthroskopie stand nun der Um- / Aufbau des Gelenks auf dem Plan. In knapp 70min wurde der zerissene Menisk genäht, die Knochen geglättet und ein Stück Sehne zur Hälfte aus der Hand ausgelöst. Anschließend wurde ein Knochenkanal durch die Elle gebohrt und die halbe Sehne durchgezogen und fixiert.
Ausheilungsphase waren insgesamt gut 3Monate bis das Gelenk wieder halbwegs balastbar war.
Da ich zur Zeit mein Kitmoped für die aktuelle Rennsaison aufbaue, steht der Phoenix hinten an. Das Projekt geht weiter sobald der Rennhobel fertig ist.
Arbeitszeit AG:
|
|
Arbeitszeit gesamt:
|
134,0 Std.
|
|